Jürgen Paas & Meinhard Siegel Trio


POP und JAZZ


Vernissage 20. Dezember 2009 11 – 18h

Ausstellungsdauer 20. Dezember 2009 bis 09. Januar 2010



Das Meinhard Siegel Trio konzentriert sich in seinem Repertoire auf zwei Schwerpunkte. Da sind zum einen die speziell für das Trio erarbeiteten Kompositionen des Bandleaders Meinhard Siegel. Hier steht der ebenso intime wie homogene Sound des Trios im Vordergrund.
Die erste CD des Meinhard Siegel Trios „A new Room“ wird ausschließlich aus diesem Teil des Programms bestehen. Die Veröffentlichung ist für das späte Frühjahr 2009 geplant.

Ein zweites zentrales Thema im Repertoire der Band ist die populäre Musik der 60er und 70er Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts. Dabei kennt das Trio keine Berührungsängste. „Viele Titel aus dieser Zeit haben das Potential zum Jazz-Standard zu werden“ so Meinhard Siegel, „man muss sie nur neu entdecken.“

So findet man im Repertoire des Trios beispielsweise Interpretation von Paint it black (Jagger/Richards), Nothing Rhymed (Gilbert O`Sullivan), Norwegian Wood (Lennon/McCartney), Another Star (Stevie Wonder) oder Vem kann segla, einer schwedischen Volksweise.

Meinhard Siegel (Piano)

geboren am 27.10.1953 in Essen, arbeitet seit 1969 unter verschiedenen Pseudonymen als Bandleader, Komponist, Pianist, Arrangeur und Produzent. Meinhard Siegel ist verheiratet und Vater von zwei Töchtern.

Meinhard Siegel spielte Piano in folgenden Formationen:

1969 – 1971 Travailling Glutton
1971 – 1972 Molle und die Molletows
1973 – 1977 Erich Siegel Swingtett
1978 – 1982 Hörb Ares
1978 – 1983 Erich Siegel Big Band
1983 – 1995 René Siegel’s Erfrischungen
1997 – 1998 Soul Butchers
seit 2001 Meinhard Siegel Trio

Theo Giebels (Bass)

geb. am 23.7.1950 in Essen, studierte von 1971 bis 1975 an der Kunstakademie in Düsseldorf. Er arbeitet seit 1979 als Kunstpädagoge, freier Zeichner und Maler. Theo Giebels ist verheiratet und Vater einer Tochter.

Theo Giebels spielte Bass in folgenden Formationen:

1969 – 1971 Travailling Glutton
1971 – 1972 Molle und die Molletows
1975 – 1977 Erich Siegel Swingtett
1981 – 1982 Erich Siegel Big Band
1991 – 1995 Erich Siegel Set
1983 – 1995 René Siegel’s Erfrischungen
seit 2001 Meinhard Siegel Trio
seit 2002 Heri Mickles Trio

Theo Giebels spielt einen bundlosen akkustischen Gitarren-Bass. Offensichtliche Besonderheit ist die vertikale Spielweise wie bei einem Cello, die der nachträglicher Einbau eines Stand-Sporns ermöglicht, wie ihn eben diese Streichinstrumente aufweisen.

Der Bass stammt aus der Fertigung des Duisburger Gitarrenbauers Christoph Feistauer.

Andreas Küster (Schlagzeug)

geb. am 3.8.1956 in Essen, studierte von 1977 bis 1981 an der Essener Folkwangschule Visuelle Kommunikation mit Schwerpunkt audio-visuelle Medien. Seit 1981 arbeitet er als freier Kameramann und Steadicam Operator sowie als Photograph.

Andreas Küster spielte Schlagzeug in folgenden Formationen:

1974 – 1976 Kurt Schönwald Trio
1977 – 1978 Ein Männlein steht im Walde
1977 – 1979 Chamäleon
1979 – 1980 Muse
1980 – 1984 Walter h.c. Meier Pumpe
1981 – 1983 Erich Siegel Big Band
1982 – 1985 Some Old Friends
1983 – 1995 René Siegel`s Erfrischungen
seit 2001 Meinhard Siegel Trio

Andreas Küster spielt ein Sonor Force 3007 Set (8″ 10″ 14″ 18″) und Becken von Paiste, Ufip und Zildjian.

Jürgen Paas lässt sich in seiner Arbeit nur schwer auf klassische Kategorien der Bildenden Kunst festlegen. Er geht zwar mit seinen monochrom gestalteten Bildtafeln von einer malerischen Position aus, doch bringt er sie als Objekte in eine den Raum erfassende Ordnung und schafft damit Plastiken und schlussendlich eine Rauminstallation. Seine Arbeiten – Rechtecke, Kuben, Quadrate und Kreise – können für sich allein stehen, sind aber durch ihren Bezug zum Umraum zugleich auch Komponenten eines Gesamtkunstwerks. Hildegard Reh, Galerie Contemporanea

Biographie

1958 geboren in Krefeld

1981 – 1987 Studium an der Hochschule Essen bei László Lakner, Rudolf Vombeck und

Franz Rudolf Knubel

1991 – 1992 École Nationale Supérieure des Beaux-Arts bei Jan Voss, Paris

2001 Lehrauftrag für Malerei am Institut für Kunst und ihre Didaktik, Universität Dortmund

1995 – 2002 Lehrauftrag für Bildnerische Experimente an der Hochschule Essen

2002 – 2003 Professur für Malerei am Institut für Kunst und Kunsttheorie an der Universität zu Köln

1989 Arbeitsstipendium des Deutsch-Französischen Jugendwerks

1989 – 1991 Stiftung Cité International des Arts, Paris

1991 Arbeitsstipendium des Kultusministeriums des Landes Schleswig-Holstein

1991 – 1992 DAAD – Jahresstipendium, Frankreich

Artiste résident CREDAC, Centre d’Art Contemporain, Ivry-sur-Seine/Paris

1992 Malerei – Preis der Ursula-Blickle-Stiftung, Kraichtal u. Wien

1992 – 1994 Arbeitsstipendium der Sutter-Gruppe, Essen

1996 Stipendium der Studienstiftung des Dt. Volkes für das

Deutsche Studienzentrum Venedig

1997 TRANSFER – Stipendium des Landes NRW

1999 Stiftung Cité International des Arts, Paris

2000 Formprinzip Farbe – Preis der Volksbank Gelsenkirchen für Malerei

2005 Arbeitsstipendium Hooksiel

2006 Malerei – Sickingen Kunstpreis des Landkreises Kaiserslautern für Maler

lebt und arbeitet in Essen

Einzelausstellungen (Auswahl ab 1999)

2010 Squares, circles, loops and dots… Lausberg Contemporary, Toronto
Short cuts ZWEIGSTELLE BERLIN

2009 Crossover Galerie Refugium 2, Berlin
HYPERARCHIV Kunstverein Ruhr, Essen
Display Kunstraum Westend, Frankfurt/M.
Playtime Galerie Conteporanea, Oberbillig Trier

2008 Orange, Hellblau und Schwarz KUNSTRAUMNO.10, Mönchengladbach
POP Galerie Bengelsträter, Iserlohn u. Düsseldorf
Blaue Bücher und andere Farben Kunstverein Bruchsal
Fünfter Juli Galerie Bernd A. Lausberg, Düsseldorf
KINO Galerie Christian Fochem, Krefeld

2007 Kreise ziehen Galerie Linde Hollinger, Ladenburg*
Black Circle Galerie Garanin/Raum3, Essen
HELIX I u. II NEUES PROBLEM BERLIN

2006
Index Kunsthalle Bremerhaven*
Bilder für VG Galerie Vordemberge-Gildewart, Osnabrück
Black Box Kunstverein Schwerte

2005 Black Square Galerie Garanin, Essen
Ecken und Kanten Galerie Christian Fochem, Krefeld
Rom-Venedig-Hooksiel Kunstraum Hooksiel*

2004 Krefelder Hängung Kunstverein Krefeld*
Colourcube Galerie Ortart, Nürnberg
Colourcube II Galerie Angelo Falzone, Mannheim
Fettes Rot Galerie Bernd A. Lausberg, Düsseldorf

2003 Farbarbeiten Alte Reichsabtei – Sammlung Kunst aus Nordrhein-Westfalen, Aachen-Kornelimünster*
Auf keinen Fall ein Blumenstilleben, Galerie Bernd A. Lausberg, Düsseldorf
Neue Farbarbeiten, Art Studio 1, Deinste
Farbe-Material-Raum, Galerie Brhel, Schwerin
Aichachplateau Kunstverein Aichach*
Fünfzig Farben Kunstverein Heinsberg*
Garaninarchiv Galerie Garanin, Berlin

2002 Mülheimblock Museum der Stadt Mülheim*
Malerei Galerie Hellebrand, Duisburg
Jeu de couleurs Galerie januar, Bochum
Jeu des carrés Galerie Angelo Falzone, Mannheim

2001 Dekalog Raum 3, Essen
Rot–Gelb–Blau Galerie S., Aachen*
In Betweens (m. Th. Deyle) Galerie Garanin, Berlin*
Schildern Demmel Kunstprojekte, Osnabrück*

2000 Barock Galerie Christian Fochem, Krefeld
Reminiszenzen I Kunstverein Siegen*
Reminiszenzen II Kunstverein Ahlen*
Farbarchive Städt. Galerie Mainz
Here I am Galerie Garanin, Berlin

1999
Ein weißer leerer Raum Kunstverein Unna*
Friedberger Hängung Kunstverein Friedberg*
Osnabrücker Attitüde Galerie Kaumkötter und Partner, Osnabrück

*Kataloge


Eine Antwort zu “ Jürgen Paas & Meinhard Siegel Trio

  1. Hallo, das hier ist ein Kommentar.
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