Kontakt / Contact
RAUM 3 FÜR ZEITGENÖSSISCHE KUNST existiert seit 1998 und wird von Jürgen Paas und wechselnden Kuratoren geleitet. Der Kunstraum befindet sich in einem alten Schulgebäude am Rande des Siepenparks, wenige Kilometer vom Museum Folkwang Essen entfernt. Die Reihe »&« ist im Kulturhauptstadtjahr RUHR.2010 für internationale Projekte konzipiert.

RAUM 3 FÜR ZEITGENÖSSISCHE KUNST has existed since 1998 and is directed by Jürgen Paas and guest Curators. The space is in an old school building at the edge of the Siepen Park just a few kilometres away from the Folkwang Museum in Essen


RAUM 3 FÜR ZEITGENÖSSISCHE KUNST
Kunstwerkerstrasse 98
D-45136 Essen

TELEPHONE
+49-201 260796
+49-170 4767529

EMAIL
info(@)2010raum3.de


ANFAHRT / DIRECTIONS
Von der A52 aus Bochum oder Düsseldorf kommend: Auf die B227/Stadtauswärts Richtung Kupferdreh - ca. 2 km geradeaus (Ruhrallee) - links in die Westfalenstrasse einbiegen (Richtung Essen-Steele/Wattenscheid) und nach 50 m sofort wieder links (vor einer alten Fabrikhalle) in die Kunstwerkerstrasse einbiegen - nach etwa 300 m links auf den Schulhof fahren.

ÖFFNUNGSZEITEN
Dienstag - Samstag
15 - 17 Uhr

OPENING HOURS
Tuesday - Saturday
3 pm - 5 pm

Eva & Gilles



Pas de deux


Finissage in Anwesenheit der Künstler

7. August 2010 14 – 17h

Ausstellungsdauer 11. Juli  bis 07. August 2010


Eva Aurich

Eva Aurichs Atelier befindet sich inmitten einer grosszügigen, relativ unberührten Natur. Sie arbeitet in der Natur: Der Wald, die Wiesen und Felder sind ihr Arbeitsbereich.

Sammeln: Mit Fotoapparat, Mikroskop, Schwarzweissvergrösserer, Lochkamera, Zeichenutensilien, und ordnen.

Unsichtbares sichtbar machen. Wie z.B. die Struktur der Adern eines gerade geborenen Blattes; Gewebezellen; Spuren, die wilde Tiere im Gras hinterlassen haben. Unscheinbares „Unkraut“ auf die Höhe eines Kunstwerks erheben. Unspektakuläre Landschaft in eine grosse Schachtel (Lochkamera) einfangen; … Es entsehen Serien, deren Anordnung das menschliche Bedürfnis nach Systemen in Betracht ziehen. Scheinbar wissenschaftliche Ordnung stellt sich jedoch als ein anderes, nach anderen Kriterien erstelltes System heraus.

Für die Installation „100 hêtres de charme“ bei der Internationalen Biennale in Melle 2009 („être arbre, être nature“, mit Tadashi Kawamata, Gilles Clément, Rodney Graham, u.a.) hatte Eva Aurich über ein Jahr hinweg Baumblätter gesammelt und als Fotogramme (ca. hundert) in Form eines all-over im Raum präsentiert.

Eva Aurich

geboren 1962 in Stuttgart, lebt seit 1988 in Paris  und seit 2001 in der Region Poitou-Charentes

1981 – 88 Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart

1984 – 85 Ecole Nationale Supérieure des Beaux-Arts, Paris, u.a. bei Ulrich Rückriem

Stipendien

1988 Auslandsstipendium, Staatl. Akademie der bildenden Künste Stuttgart

1991 FIACRE, Kultusministerium Ile de France

2000 Arbeitsstipendium, conseil général du Val de Marne

2001 Stipendium für den Bau des Ateliers, DRAC Poitou-Charentes (Kultusministerium)

Einzelausstellungen

2010 Raum 3 – Raum für zeitgenössische Kunst, Essen (mit Gilles Fromonteil)

2010 « face au mur », Stadtbücherei Châtellerault

2001 „repères II“, musée Sully, Châtellerault

1998 Kunstverein Böblingen (Allemagne)

1994 Galerie de l’ancien collège, Châtellerault (Vienne)

Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)

2010 « arboretum », Niort, moulin du roc

2009 Melle, Internationale Biennale (27 Juni – 31 August 2009)

2008 Mac Paris auf Einladung des conseil régional Poitou-Charentes

2003 „photographie – patrimoine“, Châtellerault

2002 „miniMAL“, Galerie 27, Offenau, Allemagne

2001 Galerie Wahlandt, Stuttgart

1996 Jeune Peinture, Paris

1996 Credac, Kunstverein Ivry-sur-Seine

1995 Kunstverein Heilbronn (Allemagne)

1995 „Chez l’un l’autre“, Paris (galerie Weller)

1995 Jeune Peinture, Paris

Gilles Fromonteil


Bereits im Sommer 1994 habe ich im Atelier von Jürgen Paas eine grössere Arbeit realisiert; es handelte sich dabei um mehrere lebensgrosse Figuren aus Gips zum komplexen Thema “Deutsche Wiedervereinigung”.
Für die Ausstellung 2010 werde ich mich erneut mit den tiefgreifenden Veränderungen in Deutschland auseinandersetzen. Ich werde dazu das Brandenburger Tor als Symbol benutzen und es auf meine Art interpretieren. Ich bin derzeit mit der Arbeit an der Quadriga beschäftigt; Ausgangsmaterial sind eine Suppenterrine und diverse Gussformen aus Porzellan, das zum Teil emailliert wird.

Gilles Fromonteil

geboren am 18 Juni 1957 in Poitiers (Frankreich),

lebt und arbeitet mit der Künstlerin Eva Aurich und seinen beiden Töchtern in der Region Poitou-Charentes und in Paris
1979 -1981 Ecole des Beaux-Arts, Poitiers
1982 -1986 Ecole Nationale Supérieure des Beaux-Arts, Paris, Atelier Jeanclos
1981 -1986 Universität Paris 1, Master Bildende Kunst
seit 2001 Vorsitzender der französischen Künstlersozialkasse (la maison des Artistes)
seit 1999 abwechselnd Vorsitzender, stellvertretender Vorsitzender, Kassenführer der französischen Urheberrechtsgesellschaft SAIF
seit 1996 Lehrauftrag an der Kunstschule in St. Ouen

Stipendien

1995 FIACRE, Arbeitsstipendium des französischen Kultusministeriums
2004 Unterstützung des Kultusministeriums für den Bau des Ateliers in Poitou-Charentes

Ausstellungen (Auswahl)

2009 « Miniatur » Russe, Bulgarien
2009 Hué, Vietnam (Einzelausstellung)
2007 Kunstverein “les Bains Douches“, Chauvigny (Einzelausstellung)
2005 Städtische Galerie Châtellerault
2002 Galerie Arlette Gimaray (Paris)
2001 Maison Elsa Triolet-Aragon, Installation im Park
2000 Salon de l’Ephémère, Fontenay-sous-Bois, Installation im öffentlichen Raum
1998 Château de Saint Ouen
1997 Krankenhaus Charles Foix, Ivry sur Seine, Installation im Garten
1996 Beteiligung an der Organisation einer Ausstellung von 50 Künstlern im Gebäude Colonel Fabien, Paris
1995 Ecole Nationale Supérieure des Beaux Arts, Paris
1994 Installation einer monumentalen Skulptur in der Basilika des Kosters Knechtsteden (Einzelausstellung)
1992 “rencontres de Paris”
1991 deutsch-französisches Symposium in Chauvigny
1990 Château d’Harcourt in Chauvigny (Einzelausstellung) Kulturzentrum Bagnolet
1987 Deutsch-französisches Symposium im Wasserschloss Glatt
1986 Centre National des Arts Plastiques, Paris Kulturzentrum Sens
1985 “Menschenrechtstage”, Paris
1984 Maison des Beaux Arts, Paris

Gemeinschaftsprojekte mit dem Künstlerkollektiv“Au fond à gauche”

2003-2004 verschiedene thematische Ausstellungen für das Landesarchiv Seine-St-Denis
2001 Festival Soulac (visuelle Identität)
1999 « Der Louvre zieht um … » (Organisation, Realisation einer thematischen Ausstellung)

Arbeiten mit Porzellan

2006 – 2009 Gastkünstler in der Manufaktur Deshoulières, Chauvigny
2005 Gastkünstler in der Staatlichen Manufaktur Sèvres, Paris