Kontakt / Contact
RAUM 3 FÜR ZEITGENÖSSISCHE KUNST existiert seit 1998 und wird von Jürgen Paas und wechselnden Kuratoren geleitet. Der Kunstraum befindet sich in einem alten Schulgebäude am Rande des Siepenparks, wenige Kilometer vom Museum Folkwang Essen entfernt. Die Reihe »&« ist im Kulturhauptstadtjahr RUHR.2010 für internationale Projekte konzipiert.

RAUM 3 FÜR ZEITGENÖSSISCHE KUNST has existed since 1998 and is directed by Jürgen Paas and guest Curators. The space is in an old school building at the edge of the Siepen Park just a few kilometres away from the Folkwang Museum in Essen


RAUM 3 FÜR ZEITGENÖSSISCHE KUNST
Kunstwerkerstrasse 98
D-45136 Essen

TELEPHONE
+49-201 260796
+49-170 4767529

EMAIL
info(@)2010raum3.de


ANFAHRT / DIRECTIONS
Von der A52 aus Bochum oder Düsseldorf kommend: Auf die B227/Stadtauswärts Richtung Kupferdreh - ca. 2 km geradeaus (Ruhrallee) - links in die Westfalenstrasse einbiegen (Richtung Essen-Steele/Wattenscheid) und nach 50 m sofort wieder links (vor einer alten Fabrikhalle) in die Kunstwerkerstrasse einbiegen - nach etwa 300 m links auf den Schulhof fahren.

ÖFFNUNGSZEITEN
Dienstag - Samstag
15 - 17 Uhr

OPENING HOURS
Tuesday - Saturday
3 pm - 5 pm

Buch & Werk



Die andere Seite-

Kunstkonzepte mit dem Buch


Künstlerbücher, Buchobjekte, Multiples, Bilder und Skulpturen

Vernissage 19. Dezember 2010 11 – 18h

Ausstellungsdauer 19. Dezember 2010 bis 09. Januar 2011


Es spielt: Meinhard Siegel Trio


In einer Art temporärer Bibliothek, stellen wir eine spannungsreiche Auswahl von Künstlerbüchern, Buchobjekten, Bildern, Skulpturen, Graphiken, Photos und Installationen zusammen.

In einer auf den Raum abgestimmten Ausstellungsgestaltung werden mit ausgesuchten Werken zeitgenössische künstlerische Prozesse zum Thema Buch vorgestellt. Gezeigt werden Arbeiten u.a. von Helge Leiberg, Timm Ulrichs, Ottmar Hörl, László Lakner, Lutz Fritsch, Franz Erhard Walther, Christoph Rust, Dirk Hupe, Michael Jäger, Jürgen Paas, A.R. Penck und Wolf Kahlen, Kubach-Wilmsen, Heinz Jahn, Detlef Waschkau, Antonio Calderara, Martin Hotter, Philipp Orschler, Andreas Slominski, Klaus Schiffermüller und Stefan Pietryga.

oqbo & NEUES PROBLEM BERLIN



paperfile

Vernissage 19. September 2010 11 – 18h

Ausstellungsdauer 19. September bis 03. Oktober 2010


oqbo

Papierarbeiten von Sheila Barcik / Monika Bartholomé / Gabriele Basch / Michael Bause / Christian Bilger / Dan Devening Project Chicago / Barbara Dörffler / Margret Eicher / Frank Eltner / Ossi Fink / James Geccelli / Rita Hensen / Michael Jäger / Steve Johnson / Tina Jonsbu / Keiko Kimoto / Johannes Kimstedt / Dirk Lebahn / Seraphina Lenz / Nanne Meyer / Saskia Niehaus / Jürgen Paas (Neuzugang) / Jani Sailamaa / Nora Schattauer / Frances Scholz / Beate Spalthoff / Maki Takano / Christiane ten Hoevel / Michael Toenges / Andrea Übelacker / Julia Ziegler

Die Galerie oqbo // raum für bild wort und ton ist eine Produzentengalerie in Berlin. Die Initiatoren sind Michael Bause, Malerei, interaktive Projekte // Christian Bilger, Bildhauerei // Frank Eltner, Bildhauerei // Dirk Lebahn, Objekte, Grafik // Seraphina Lenz, Kunst im Stadtraum, Partizipation und Julia Ziegler, Malerei, Installation.

oqbo will mit Kunst bewegen, will Kunst ins Gespräch und unter die Leute bringen, zum Schauen und Kaufen – letztlich nützt das allen. Gezeigt werden sowohl Documenta Teilnehmer wie die kanadische Inuit Anni Pootoogook als auch Absolventen der Kunstakademien. Gelesen haben sowohl die Bachmannpreisträger Jan Peter Brehmer und Sandra Kellein als auch Manuela Runge aus ihrem Erstlingsroman. So wuchs auch das Interesse verschiedner Verlage an unserer Arbeit. Matthes & Seitz und der Kookbooks Verlag veranstalten ihre Book- Releases bei uns.

Im Frühjahr 2008 fand mit „paperfile#1“ die erste Ausstellung in den Galerieräumen in der Brunnenstraße 163 in Berlin statt. paperfile ist der Name für ein bewegliches und wachsendes Angebot hochwertiger Arbeiten auf Papier, präsentiert in Mappen in einem Papierschrank. Mittlerweile befinden sich Arbeiten von 70 Künstlerinnen und Künstlern in diesem Schrank: Zeichnungen, Cutouts, Malerei auf Papier und Fotografien, ein vielfältiger Schatz von Positionen, die Erfahrung und Experimentierlust gleichermaßen beinhalten. paperfile ist fester Bestandteil des Programms der Galerie.
Wir wollen Kunst zugänglich und begreifbar machen. Mit weißen Schutzhandschuhen können Sie die Arbeiten aus den Schubladen nehmen und betrachten. Sie können sich dem KunstWerk nach eigenem Maß widmen, sich ins Detail oder ins Ganze vertiefen und einzelne Blätter miteinander vergleichen. oqbo bietet Raum für eine unmittelbare Wahrnehmungsqualität, die auch die haptische Vielfalt der Papierarbeiten arbeitenerlebbar macht. Dies geht über die gewohnten Betrachtungsmöglichkeiten weit hinaus.

oqbo hat sich in der Kulturszene einen anerkannten Platz erarbeitet. So fördert die Initiative Neue Musik in Berlin Konzerte und erst gerade drehte das RBB Fernsehen mit dem Schriftsteller Moritz Rinke für die Kultursendung Stilbruch einen kurzen Kulturtip in der letzten paperfile Ausstellung.

In diesem Jahr war paperfile on tour im Edvard-Munch-Haus in Warnemünde und im Mai ging ein Stück Brunnenstraße nach Chicago, in das Dan Devening Project. In Essen wird im September 2010 eine Auswahl von 30 Mappen zu sehen sein, die einen Einblick in die aktuelle Produktion zeitgenössischer Zeichnung geben. Lebendigkeit und Experimentierfreude zeichnen diese vielfältige künstlerische Form momentan aus. Unter die zeitgenössische Zeichnung mischen sich andere künstlerische Gattungen – wie die der Malerei, der Fotografie oder auch der Installation und Interaktion.
Unerwartete Nachbarschaften und bewusste Dialoge unterstreichen die Bedeutung der gezeigten Papiere und betonen den offenen, spielerischen Rahmen von paperfile.

paperfile wird gesponsert von Bisley


Neues Problem Berlin

Das Neue Problem zeigt Arbeiten von:

Horst Bartnig / Matias Bechtold / Matthias Beckmann / Dermot O’Brien / Thomas Bruns / Dirk Busch / Heike Kati Barath / Frederik Foert / Ingo Gerken / Reinhold Gottwald / Henrik Jacob / Uwe Jonas / Werner Kernebeck / Kocheisen/Hullmann / Eva-Maria Kollischan / Karen Koltermann / Pia Linz / Antonia Low / Manfred Michl / Leo de Munk / Ünsal Öksüz / Jürgen Paas / Christian Stock / Peter Torp / Markus Willeke / HS Winkler

Der Ausstellungsraum Neues Problem wurde im Jahr 2000 gegründet, um der unkommerziellen, experimentellen und/oder unkonventionellen Kunst wieder einen Raum zu geben. Nachdem die Galerie 2002 aus der Berliner Ackerstraße auszeihen musste, fand sie in der Auguststraße ein neues Domizil. Neben der Zusammenarbeit mit anderen Galerien, setzt das Neue Problem verstärkt auf einen Stamm von Künstlerinnen und Künstlern, die über die Jahre mit der Galerie verbunden sind. Das neue Problem wird von Uwe Jonas, Max Querfeld (bis 2005) und Frederik Foert (ab 2010) betrieben.

Das Neue Problem versteht sich als No-Budge-Galerie, d.h. sie wird fast ohne Mitteleinsatz betrieben, um so eine größtmögliche Unabhängigkeit vom Marktgeschehen zu erringen und die Galerie zum Ort der Kunstbetrachtung zu machen. Durch die Teilnahme am Berliner Kunstsalon (2005, 2007 und 2008) wird die Galeriearbeit einem breiteren Publikum präsentiert und durch verschiedene Sonderveranstaltung unterschiedliche Publikas angesprochen. Zum letztgenannten Punkt gehört z.B. das „kleine Wochenende“ bei dem an jedem letzten Donnerstag im Monat ein preisgünstiges Essen im Garten des Neuen Problems angeboten wird, ein Gemeinschaftsprojekt mit dem „Propeller“ oder jährliche Austauschprojekte mit auswärtigen Projekträumen, 2009/10 mit der Oberwelt e.V. aus Stuttgart. Neu hinzugekommen ist seit dem letzten Jahr ein Winterquartier, die Galerieräume sind aufgrund der fehlenden Heizmöglichkeit im Winter geschlossen. In der im Vorderhaus befindlichen bezirklichen Galerie Refugium 2 werden jährlich vier Ausstellungen kuratiert, die sich inhaltliche Schwerpunkte setzten. 2008/9 war das die konkrete Malerei (mit Horst Bartnig, Christian Stock, Jürgen Paas und Elisabeth Sonnig) und 2009/10 Zeichnung (Alhäuser/Barath, Beckmann/Krause, Ostermann/Saffer, Gottwald/Kollischan), für 2010/11 ist Skulptur geplant.

Eva & Gilles



Pas de deux


Finissage in Anwesenheit der Künstler

7. August 2010 14 – 17h

Ausstellungsdauer 11. Juli  bis 07. August 2010


Eva Aurich

Eva Aurichs Atelier befindet sich inmitten einer grosszügigen, relativ unberührten Natur. Sie arbeitet in der Natur: Der Wald, die Wiesen und Felder sind ihr Arbeitsbereich.

Sammeln: Mit Fotoapparat, Mikroskop, Schwarzweissvergrösserer, Lochkamera, Zeichenutensilien, und ordnen.

Unsichtbares sichtbar machen. Wie z.B. die Struktur der Adern eines gerade geborenen Blattes; Gewebezellen; Spuren, die wilde Tiere im Gras hinterlassen haben. Unscheinbares „Unkraut“ auf die Höhe eines Kunstwerks erheben. Unspektakuläre Landschaft in eine grosse Schachtel (Lochkamera) einfangen; … Es entsehen Serien, deren Anordnung das menschliche Bedürfnis nach Systemen in Betracht ziehen. Scheinbar wissenschaftliche Ordnung stellt sich jedoch als ein anderes, nach anderen Kriterien erstelltes System heraus.

Für die Installation „100 hêtres de charme“ bei der Internationalen Biennale in Melle 2009 („être arbre, être nature“, mit Tadashi Kawamata, Gilles Clément, Rodney Graham, u.a.) hatte Eva Aurich über ein Jahr hinweg Baumblätter gesammelt und als Fotogramme (ca. hundert) in Form eines all-over im Raum präsentiert.

Eva Aurich

geboren 1962 in Stuttgart, lebt seit 1988 in Paris  und seit 2001 in der Region Poitou-Charentes

1981 – 88 Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart

1984 – 85 Ecole Nationale Supérieure des Beaux-Arts, Paris, u.a. bei Ulrich Rückriem

Stipendien

1988 Auslandsstipendium, Staatl. Akademie der bildenden Künste Stuttgart

1991 FIACRE, Kultusministerium Ile de France

2000 Arbeitsstipendium, conseil général du Val de Marne

2001 Stipendium für den Bau des Ateliers, DRAC Poitou-Charentes (Kultusministerium)

Einzelausstellungen

2010 Raum 3 – Raum für zeitgenössische Kunst, Essen (mit Gilles Fromonteil)

2010 « face au mur », Stadtbücherei Châtellerault

2001 „repères II“, musée Sully, Châtellerault

1998 Kunstverein Böblingen (Allemagne)

1994 Galerie de l’ancien collège, Châtellerault (Vienne)

Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)

2010 « arboretum », Niort, moulin du roc

2009 Melle, Internationale Biennale (27 Juni – 31 August 2009)

2008 Mac Paris auf Einladung des conseil régional Poitou-Charentes

2003 „photographie – patrimoine“, Châtellerault

2002 „miniMAL“, Galerie 27, Offenau, Allemagne

2001 Galerie Wahlandt, Stuttgart

1996 Jeune Peinture, Paris

1996 Credac, Kunstverein Ivry-sur-Seine

1995 Kunstverein Heilbronn (Allemagne)

1995 „Chez l’un l’autre“, Paris (galerie Weller)

1995 Jeune Peinture, Paris

Gilles Fromonteil


Bereits im Sommer 1994 habe ich im Atelier von Jürgen Paas eine grössere Arbeit realisiert; es handelte sich dabei um mehrere lebensgrosse Figuren aus Gips zum komplexen Thema “Deutsche Wiedervereinigung”.
Für die Ausstellung 2010 werde ich mich erneut mit den tiefgreifenden Veränderungen in Deutschland auseinandersetzen. Ich werde dazu das Brandenburger Tor als Symbol benutzen und es auf meine Art interpretieren. Ich bin derzeit mit der Arbeit an der Quadriga beschäftigt; Ausgangsmaterial sind eine Suppenterrine und diverse Gussformen aus Porzellan, das zum Teil emailliert wird.

Gilles Fromonteil

geboren am 18 Juni 1957 in Poitiers (Frankreich),

lebt und arbeitet mit der Künstlerin Eva Aurich und seinen beiden Töchtern in der Region Poitou-Charentes und in Paris
1979 -1981 Ecole des Beaux-Arts, Poitiers
1982 -1986 Ecole Nationale Supérieure des Beaux-Arts, Paris, Atelier Jeanclos
1981 -1986 Universität Paris 1, Master Bildende Kunst
seit 2001 Vorsitzender der französischen Künstlersozialkasse (la maison des Artistes)
seit 1999 abwechselnd Vorsitzender, stellvertretender Vorsitzender, Kassenführer der französischen Urheberrechtsgesellschaft SAIF
seit 1996 Lehrauftrag an der Kunstschule in St. Ouen

Stipendien

1995 FIACRE, Arbeitsstipendium des französischen Kultusministeriums
2004 Unterstützung des Kultusministeriums für den Bau des Ateliers in Poitou-Charentes

Ausstellungen (Auswahl)

2009 « Miniatur » Russe, Bulgarien
2009 Hué, Vietnam (Einzelausstellung)
2007 Kunstverein “les Bains Douches“, Chauvigny (Einzelausstellung)
2005 Städtische Galerie Châtellerault
2002 Galerie Arlette Gimaray (Paris)
2001 Maison Elsa Triolet-Aragon, Installation im Park
2000 Salon de l’Ephémère, Fontenay-sous-Bois, Installation im öffentlichen Raum
1998 Château de Saint Ouen
1997 Krankenhaus Charles Foix, Ivry sur Seine, Installation im Garten
1996 Beteiligung an der Organisation einer Ausstellung von 50 Künstlern im Gebäude Colonel Fabien, Paris
1995 Ecole Nationale Supérieure des Beaux Arts, Paris
1994 Installation einer monumentalen Skulptur in der Basilika des Kosters Knechtsteden (Einzelausstellung)
1992 “rencontres de Paris”
1991 deutsch-französisches Symposium in Chauvigny
1990 Château d’Harcourt in Chauvigny (Einzelausstellung) Kulturzentrum Bagnolet
1987 Deutsch-französisches Symposium im Wasserschloss Glatt
1986 Centre National des Arts Plastiques, Paris Kulturzentrum Sens
1985 “Menschenrechtstage”, Paris
1984 Maison des Beaux Arts, Paris

Gemeinschaftsprojekte mit dem Künstlerkollektiv“Au fond à gauche”

2003-2004 verschiedene thematische Ausstellungen für das Landesarchiv Seine-St-Denis
2001 Festival Soulac (visuelle Identität)
1999 « Der Louvre zieht um … » (Organisation, Realisation einer thematischen Ausstellung)

Arbeiten mit Porzellan

2006 – 2009 Gastkünstler in der Manufaktur Deshoulières, Chauvigny
2005 Gastkünstler in der Staatlichen Manufaktur Sèvres, Paris


HYPERARCHIV & Kunstverein Ruhr



Katalogpräsentation


Vernissage 03. Juli 2010 14 – 16h

Ausstellungsdauer 03. Juli 2010



Der Kunstverein Ruhr präsentiert an diesem Tag den Katalog zur gleichnamigen Ausstellung aus dem vergangenen Jahr. Die Ausstellung HYPERARCHIV zeigte Werkbestandteile in einer besonderen Rauminstallation, bei der der Ausstellungsraum in ein riesiges, bis zum Rand gefülltes Depot verwandelt wurde. Vom Platz aus war dieses „Hyperarchiv“ durch das Schaufenster einsehbar, es ließ sich betreten und wie ein Labyrinth durchwandern, also regelrecht physisch erleben.

Die zunächst an die Serialität, Geometrie und die Form- und Farbauffassung der Minimal Art erinnernden Werke von Paas verstehen sich in ihrer Systematik ohnehin als Depot oder Archiv. So gesehen stehen die monochrom gefassten Flächen, die oft auch in mehreren Schichten hintereinander präsentiert werden, für eine Art Vorratskammer, ein Aggregat von Bildern und im übertragenen Sinne für eine „Bildreserve“, vergleichbar mit einem Ideenspeicher. In seinem „Hyperaggregat“ brachte Paas nun dieses Arbeitsprinzip auf eine bislang noch nicht veranschaulichte Weise zur Geltung. Tatsächlich waren die Wände dicht behängt und der Raum in Gänze, vom Boden bis zur Decke angefüllt. Es geht um eine Kunst, die in sich selbst die Möglichkeiten und die Bedingungen von Malerei untersucht und auf eigenwillige Weise veranschaulicht. Diese Fülle von Elementen aus bemalten Leinwänden, aus Blöcken, aber auch aus pulverbeschichteten, farbigen Stahlblechen, ergaben zusammen einen Bildspeicher noch nie gesehener Art. Dass diese Installation auf übertragener Ebene als Referenz gegenüber monochromer Malerei verstanden werden kann und gleichzeitig als Kritik an einer nicht nur durch künstlerische Produktion verursachten Bilderflut, ist nur eine Ebene des Verstehens unter mehreren. Eine andere eröffnete sich in der Tat allen unvoreingenommenen Betrachtern und Passanten, die sich auf diesen merkwürdigen, an das Innere einer riesigen, allerdings sehr farbigen Autobatterie erinnernden Raumeindruck einlassen und das Hyperarchiv betraten.

Aus Anlass der Ausstellung erschien eine Edition von Objekten (Unikaten) aus verzinktem Stahl, welche für alle Interessierten erhältlich ist. Nun wird der dokumentierende Katalog vorgestellt.

Karen Irmer & Angela Stauber



Himmel sehen


Vernissage 09. Mai 2010 11 – 18h

Ausstellungsdauer 09. bis 30. Mai 2010



Himmel sehen – der Titel der Ausstellung spiegelt die wichtigsten Sujets der Künstlerinnen Karen Irmer und Angela Stauber wieder: Es geht um das schlichte und doch stets polyperspektivische Sehen und Wahrnehmen, einschließlich dem verborgenen Dahinter.

Der Blick in den Himmel, der Blick in diese scheinbare Leere ist auf den zweiten Blick ein trügerischer. Denn der Blick auf ein Motiv wie den Himmel verspricht zunächst Weite, Freiheit und Offenheit und kann sich doch als Illusion, als eine Verstellung eines tatsächlichen freien Blickes entpuppen. Diese verschiedenen Blicke sichtbar zu machen, den einen mittels des anderen, das Trügerische, die Illusion und eben den im Verborgen liegenden Blick sichtbar zu machen – dies ist Thema, Motiv und künstlerische Auseinandersetzung von Karen Irmer und Angela Stauber.

Beide Künstlerinnen schaffen subtile, hintergründige Bilder, ob im Medium Fotografie oder Malerei. Karen Irmer und Angela Stauber erforschen und reflektieren das Thema des Bildes in vielfacher Weise und lassen sich mit ihrer jeweiligen künstlerischen Auseinandersetzung in den post-konzeptionellen Diskurs über praktische Methoden in der zeitgenössischen Kunst verorten.

Karen Irmers Werke, die im Raum 3 in Essen zu sehen sind, erwecken eine besondere Ambivalenz, die einer trügerischen Vertrautheit. Karen Irmer geht es speziell um die Transformation des bereits Vorhandenen und um das Herauskristallisieren von atmosphärischen Möglichkeiten, die an einem spezifischen Ort existieren. Mit experimentellen fotografischen Methoden schafft sie es, intensive Augenblicke des Wahrnehmens, Erkennens und des Wiederauslöschens eines Blickes oder Gedankens herzustellen. Ihre Fotografien besitzen durch die in ihnen geschaffene Transzendenz einer gegenständlichen Welt eine malerische Qualität. Nach einer Weile und einem längeren Betrachten kann man in das Bildhafte der Fotografie in eine Sphäre ein- oder abtauchen, die dem eines Traumes nicht unähnlich ist. Im Bereich des Traumes ist die Unberechenbarkeit des nächsten Augenblicks ein Merkmal und die vermeintliche Sicherheit eines Ortes, eines lokalen Punktes kann zu einem beunruhigenden oder auch unheilvollen Szenarium umkippen – dies geschieht auch in den Fotografien Karen Irmers.

Angela Stauber zeigt eine Reihe von malerischen Werken mit dem außergewöhnlichen Motiv fünf Zustände einer Tür. Unterschiedliche Lichtsituationen ihrer Türen des Münchner Ateliers fangen im Laufe des Tages das einfallende Licht auf. Auf den grau lackierten, in Kassetten eingeteilten Altbautüren spiegelt sich das Licht von dem gegenüberliegenden Fenster, rhythmisch zur Jahres- und Tageszeit. Je nach der Intensität des einfallenden Lichtes und dem Wetter ergeben sich unterschiedliche Stimmungen, Atmosphären, die Angela Stauber auf der Leinwand mit ihrer Malerei festhält. Das Motiv der Tür mit dem wechselnden Licht zeigt zum einen die Tür und die Lichtspiegelung als Oberfläche. Zum anderen wird durch die Helligkeit der Lichtspieglung eine Tiefe des Raumes illusioniert. Beide Blickmöglichkeiten und beide Bildräume werden im gemalten Bild sichtbar und existent. Die blaue Farbe des Himmels ist auf der Oberfläche der Tür zu erkennen und fast könnte man meinen, einen Blick in eine tatsächliche Weite zu bekommen. Angela Staubers Werke beinhalten und verbinden einen Widerspruch. Es geht Angela Stauber um die Durchdringung von optischen Phänomenen und um die Auflösung von Grenzen. Das Sichtbarmachen beider Parameter und das Aufzeigen ihrer Simultanität und der Illusion sind ihr Fokus. Das zeitlich Begrenzte oder Vergängliche, wie Licht, das in einen Raum auf Türen fällt, schärft das Wahrnehmungsvermögen des Rezipienten beim Betrachten der Malerei. Karen Irmer studierte an der Akademie der bildenden Künste München und schloss 2007 mit dem Diplom, für das sie den Debütantenpreis der Akademie erhielt ab. 2005 war sie Stipendiatin des Else-Heiliger-Fonds der Konrad Adenauer-Stiftung. Auslandsstipendien führten sie neben den europäischen Ländern auch nach Japan und Süd-Korea. Sie lebt und arbeitet in Augsburg und Berlin. Angela Stauber studierte Malerei an der Akademie der Bildenden Künste München und schloss 2005 mit dem Diplom als Meisterschülerin bei Sean Scully ab. Auslandsstipendien führten sie in die USA, nach Rumänien und Großbritannien. Sie lebt und arbeitet in München und Berlin.

Angela Stauber


geboren 1977 in München, lebt und arbeitet in München und Berlin

2008 Mitbegründerin des Projektraumes „Zweigstelle“ in Berlin

seit 2006 Lehrauftrag für Malerei / Ludwig-Maximilians-Universität, München

2005 Diplom als Meisterschülerin bei Prof. Sean Scully

1999 Studienaufenthalt an der Art Academy Cincinnati, USA

1998 – 2004 Studium der Freien Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in München, bei Prof. Jerry Zeniuk und Prof. Sean Scully

Preise / Förderungen


2008 Arbeitsstipendium der Golart-Stiftung für London

Europäisches Stipendium des Bezirks Oberbayern für Rumänien / Brukenthal Foundation, Sibiu, Rumänien

2008-2010 Bayerisches Atelierförderprogramm

2007 Förderung der Erwin und Gisela von Steiner-Stiftung, München

2006 13. Kunstpreis der Volksbank Raiffeisenbank, Kunstverein Aichach

Projektförderung der Oswald-Malura-Stiftung, München

2003 Kunstförderpreis des Kunstvereins Traunstein

1999 Studienstipendium von Akademieverein und Kulturreferat München



Einzelausstellungen


2009 Innenleben. Zweigstelle Berlin

2009 Solopräsentation auf der Sonderschau „art from berlin“, Art Karlsruhe

2008 was es ist. Weltraum München (mit Ursula Oberhauser)

2008 Neuland. Zweigstelle Berlin

2008 double feature picture show. camera artis, München

2007 naheliegend. Neue Galerie Landshut

inspired. GSF-Forschungszentrum, Neuherberg (Katalog)

sichtbar. erste reihe, München (K)

2006 Atelierausstellung. realisiert durch Stucken Art Consulting. München

2005 Nahaufnahme. Galerie Lena Walter München

Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)


2009 Gong Ju International Art Festival. Im Lip Museum, Gong Ju, Korea

2009 Tiefer Raum und fremde Welt. Kunstverein Aichach, kuratiert von Dr. Eva Wattolik (mit Mira Thomsen und Sinta Werner)

2009 Ein Überblick. Lothringer dreizehn, Städtische Kunsthalle München (K)

2009 Stille Welt. Realität und Symbolik der Dinge. Städtische Galerie Traunstein

2008 kleinere Arbeiten. Raum 500, München

The Freck Effect. Bukarest Biennale. Artlabs, Sibiu. Rumänien (K)

transfer: rumänien 1. Stipendiatenausstellung im Schafhof – Europäisches Künstlerhaus Oberbayern. Freising

trei ori trei. Galerie für Zeitgenössische Kunst des Brukenthalmuseums, Sibiu/

Herrmanstadt, Rumänien. Kuratiert von Liviana Dan/ Anca Mihulet. „Contemporary Exhibiting II“. (mit Ursula Oberhauser und Silvia Wienefoet)

hier und jetzt. Zweigstelle Berlin (mit Karen Irmer und Tatjana Utz)

2006 open source. raum 500, München

Ausstellung zum 13. Kunstpreis, Kunstverein Aichach

Nachwuchs. Ausstellung zum Hermann-Götz-Preis, Künstlerhaus Marktoberdorf

through the looking glass. Haus der Kunst, München (K)

2004 Junge Kunst. Schule der Malerei. Dombergmuseum Freising (K)

2004 Junge Kunst II. Galerie der Hochschule für Bildende Künste, Dresden


Ankäufe in öffentlichen Sammlungen


Bezirk Oberbayern

Helmholtz-Zentrum München/ Neuherberg

Staatsgemäldesammlung Bayern

BMW Group München


Karen Irmer


geboren 1974 in Friedberg

lebt und arbeitet in Augsburg und Berlin

2008 Mitbegründerin des Projektraumes Zweigstelle Berlin

seit 2006 Lehrauftrag für Visuelle Kommunikation, Hochschule für Gestaltung, Augsburg

2000 – 2006 Studium an der Akademie der Bildenden Künste München bei Prof. Gerd

Winner und Prof. Sean Scully


Stipendien. Preise


2007 Debütantenpreis. Bayerisches Staatsministerium

2006 Kunstpreis Schwaben / Arbeitsstipendium für Seoul

2005 EHF- Arbeitsstipendium, Konrad-Adenauer-Stiftung, Berlin

2003 Projektstipendium für Lyon, Deutsch-Französischer Kulturrat

2002 Förderpreis Bildende Kunst, Stadt Augsburg


Einzelausstellungen


2009 Karen Irmer, Scope Basel, Zweigstelle Berlin (K)

2008 draussen in mir, Zweigstelle Berlin

Karen Irmer, Zentrum für Gegenwartskunst, Augsburg (K)

Sein und Nichts (mit Barbara Ullmann), Weltraum, München

gestern wars kälter als draussen, Caponniere 4, Neu-Ulm

2007 wahrscheinlich unwahrscheinlich, Kunstkabine, Berlin

Karen Irmer, Akademie der Bildenden Künste München (K)

Gestern war heute morgen frische, Galerie Schwaben, Oberschönenfeld

2006 Nichts scheint wie es ist, Galerie Zisko, München

Was sein kann muss sein, Städt. Galerie im Höhmannhaus, Augsburg (K)


Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)


2009 Ein Überblick, Lothringer 13, Städtische Kunsthalle München (K)

2008 that was lucky, Kunst im Untergrund, NGBK, Berlin (K)

Goyang International Art Festival Artmuseum Goyang, Süd-Korea (K)

Von hier aus, Kunsthaus Marktoberdorf (K)

EHF 2010, Konrad-Adenauer-Stiftung, Berlin

hier & jetzt, Zweigstelle Berlin

2007 Konstruktionen der Wahrheit, Darmstädter Tage der Fotografie, Darmstadt (K)

Klasse Scully 2007, whiteBox, München (K)

2006 En un calaix no hi ha espai per a 5, Centre Cultural de la Merce, Girona

2005 Else-Heiliger Fonds – Ein Überblick, Konrad-Adenauer-Stiftung, Berlin

Gedankenstrich, Lichtraum, Sichtraum, Neue Galerie der Stadt Dachau (K)

2003 Next Generation, Karsi Sanat Çalismalari Gallery, Istanbul (K)

Trabanten: Schall-Befall, Kunstverein Aichach (K)


(K=Katalog)

Jürgen Paas & Meinhard Siegel Trio



POP und JAZZ


Vernissage 20. Dezember 2009 11 – 18h

Ausstellungsdauer 20. Dezember 2009 bis 09. Januar 2010



Das Meinhard Siegel Trio konzentriert sich in seinem Repertoire auf zwei Schwerpunkte. Da sind zum einen die speziell für das Trio erarbeiteten Kompositionen des Bandleaders Meinhard Siegel. Hier steht der ebenso intime wie homogene Sound des Trios im Vordergrund.
Die erste CD des Meinhard Siegel Trios „A new Room“ wird ausschließlich aus diesem Teil des Programms bestehen. Die Veröffentlichung ist für das späte Frühjahr 2009 geplant.

Ein zweites zentrales Thema im Repertoire der Band ist die populäre Musik der 60er und 70er Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts. Dabei kennt das Trio keine Berührungsängste. „Viele Titel aus dieser Zeit haben das Potential zum Jazz-Standard zu werden“ so Meinhard Siegel, „man muss sie nur neu entdecken.“

So findet man im Repertoire des Trios beispielsweise Interpretation von Paint it black (Jagger/Richards), Nothing Rhymed (Gilbert O`Sullivan), Norwegian Wood (Lennon/McCartney), Another Star (Stevie Wonder) oder Vem kann segla, einer schwedischen Volksweise.

Meinhard Siegel (Piano)

geboren am 27.10.1953 in Essen, arbeitet seit 1969 unter verschiedenen Pseudonymen als Bandleader, Komponist, Pianist, Arrangeur und Produzent. Meinhard Siegel ist verheiratet und Vater von zwei Töchtern.

Meinhard Siegel spielte Piano in folgenden Formationen:

1969 – 1971 Travailling Glutton
1971 – 1972 Molle und die Molletows
1973 – 1977 Erich Siegel Swingtett
1978 – 1982 Hörb Ares
1978 – 1983 Erich Siegel Big Band
1983 – 1995 René Siegel’s Erfrischungen
1997 – 1998 Soul Butchers
seit 2001 Meinhard Siegel Trio

Theo Giebels (Bass)

geb. am 23.7.1950 in Essen, studierte von 1971 bis 1975 an der Kunstakademie in Düsseldorf. Er arbeitet seit 1979 als Kunstpädagoge, freier Zeichner und Maler. Theo Giebels ist verheiratet und Vater einer Tochter.

Theo Giebels spielte Bass in folgenden Formationen:

1969 – 1971 Travailling Glutton
1971 – 1972 Molle und die Molletows
1975 – 1977 Erich Siegel Swingtett
1981 – 1982 Erich Siegel Big Band
1991 – 1995 Erich Siegel Set
1983 – 1995 René Siegel’s Erfrischungen
seit 2001 Meinhard Siegel Trio
seit 2002 Heri Mickles Trio

Theo Giebels spielt einen bundlosen akkustischen Gitarren-Bass. Offensichtliche Besonderheit ist die vertikale Spielweise wie bei einem Cello, die der nachträglicher Einbau eines Stand-Sporns ermöglicht, wie ihn eben diese Streichinstrumente aufweisen.

Der Bass stammt aus der Fertigung des Duisburger Gitarrenbauers Christoph Feistauer.

Andreas Küster (Schlagzeug)

geb. am 3.8.1956 in Essen, studierte von 1977 bis 1981 an der Essener Folkwangschule Visuelle Kommunikation mit Schwerpunkt audio-visuelle Medien. Seit 1981 arbeitet er als freier Kameramann und Steadicam Operator sowie als Photograph.

Andreas Küster spielte Schlagzeug in folgenden Formationen:

1974 – 1976 Kurt Schönwald Trio
1977 – 1978 Ein Männlein steht im Walde
1977 – 1979 Chamäleon
1979 – 1980 Muse
1980 – 1984 Walter h.c. Meier Pumpe
1981 – 1983 Erich Siegel Big Band
1982 – 1985 Some Old Friends
1983 – 1995 René Siegel`s Erfrischungen
seit 2001 Meinhard Siegel Trio

Andreas Küster spielt ein Sonor Force 3007 Set (8″ 10″ 14″ 18″) und Becken von Paiste, Ufip und Zildjian.

Jürgen Paas lässt sich in seiner Arbeit nur schwer auf klassische Kategorien der Bildenden Kunst festlegen. Er geht zwar mit seinen monochrom gestalteten Bildtafeln von einer malerischen Position aus, doch bringt er sie als Objekte in eine den Raum erfassende Ordnung und schafft damit Plastiken und schlussendlich eine Rauminstallation. Seine Arbeiten – Rechtecke, Kuben, Quadrate und Kreise – können für sich allein stehen, sind aber durch ihren Bezug zum Umraum zugleich auch Komponenten eines Gesamtkunstwerks. Hildegard Reh, Galerie Contemporanea

Biographie

1958 geboren in Krefeld

1981 – 1987 Studium an der Hochschule Essen bei László Lakner, Rudolf Vombeck und

Franz Rudolf Knubel

1991 – 1992 École Nationale Supérieure des Beaux-Arts bei Jan Voss, Paris

2001 Lehrauftrag für Malerei am Institut für Kunst und ihre Didaktik, Universität Dortmund

1995 – 2002 Lehrauftrag für Bildnerische Experimente an der Hochschule Essen

2002 – 2003 Professur für Malerei am Institut für Kunst und Kunsttheorie an der Universität zu Köln

1989 Arbeitsstipendium des Deutsch-Französischen Jugendwerks

1989 – 1991 Stiftung Cité International des Arts, Paris

1991 Arbeitsstipendium des Kultusministeriums des Landes Schleswig-Holstein

1991 – 1992 DAAD – Jahresstipendium, Frankreich

Artiste résident CREDAC, Centre d’Art Contemporain, Ivry-sur-Seine/Paris

1992 Malerei – Preis der Ursula-Blickle-Stiftung, Kraichtal u. Wien

1992 – 1994 Arbeitsstipendium der Sutter-Gruppe, Essen

1996 Stipendium der Studienstiftung des Dt. Volkes für das

Deutsche Studienzentrum Venedig

1997 TRANSFER – Stipendium des Landes NRW

1999 Stiftung Cité International des Arts, Paris

2000 Formprinzip Farbe – Preis der Volksbank Gelsenkirchen für Malerei

2005 Arbeitsstipendium Hooksiel

2006 Malerei – Sickingen Kunstpreis des Landkreises Kaiserslautern für Maler

lebt und arbeitet in Essen

Einzelausstellungen (Auswahl ab 1999)

2010 Squares, circles, loops and dots… Lausberg Contemporary, Toronto
Short cuts ZWEIGSTELLE BERLIN

2009 Crossover Galerie Refugium 2, Berlin
HYPERARCHIV Kunstverein Ruhr, Essen
Display Kunstraum Westend, Frankfurt/M.
Playtime Galerie Conteporanea, Oberbillig Trier

2008 Orange, Hellblau und Schwarz KUNSTRAUMNO.10, Mönchengladbach
POP Galerie Bengelsträter, Iserlohn u. Düsseldorf
Blaue Bücher und andere Farben Kunstverein Bruchsal
Fünfter Juli Galerie Bernd A. Lausberg, Düsseldorf
KINO Galerie Christian Fochem, Krefeld

2007 Kreise ziehen Galerie Linde Hollinger, Ladenburg*
Black Circle Galerie Garanin/Raum3, Essen
HELIX I u. II NEUES PROBLEM BERLIN

2006
Index Kunsthalle Bremerhaven*
Bilder für VG Galerie Vordemberge-Gildewart, Osnabrück
Black Box Kunstverein Schwerte

2005 Black Square Galerie Garanin, Essen
Ecken und Kanten Galerie Christian Fochem, Krefeld
Rom-Venedig-Hooksiel Kunstraum Hooksiel*

2004 Krefelder Hängung Kunstverein Krefeld*
Colourcube Galerie Ortart, Nürnberg
Colourcube II Galerie Angelo Falzone, Mannheim
Fettes Rot Galerie Bernd A. Lausberg, Düsseldorf

2003 Farbarbeiten Alte Reichsabtei – Sammlung Kunst aus Nordrhein-Westfalen, Aachen-Kornelimünster*
Auf keinen Fall ein Blumenstilleben, Galerie Bernd A. Lausberg, Düsseldorf
Neue Farbarbeiten, Art Studio 1, Deinste
Farbe-Material-Raum, Galerie Brhel, Schwerin
Aichachplateau Kunstverein Aichach*
Fünfzig Farben Kunstverein Heinsberg*
Garaninarchiv Galerie Garanin, Berlin

2002 Mülheimblock Museum der Stadt Mülheim*
Malerei Galerie Hellebrand, Duisburg
Jeu de couleurs Galerie januar, Bochum
Jeu des carrés Galerie Angelo Falzone, Mannheim

2001 Dekalog Raum 3, Essen
Rot–Gelb–Blau Galerie S., Aachen*
In Betweens (m. Th. Deyle) Galerie Garanin, Berlin*
Schildern Demmel Kunstprojekte, Osnabrück*

2000 Barock Galerie Christian Fochem, Krefeld
Reminiszenzen I Kunstverein Siegen*
Reminiszenzen II Kunstverein Ahlen*
Farbarchive Städt. Galerie Mainz
Here I am Galerie Garanin, Berlin

1999
Ein weißer leerer Raum Kunstverein Unna*
Friedberger Hängung Kunstverein Friedberg*
Osnabrücker Attitüde Galerie Kaumkötter und Partner, Osnabrück

*Kataloge